Wie im Innen, so im Außen

Wie im Außen so im Innen. - Oder eigentlich besser gesagt: Wie im Innen so im Außen.

Beides entbehrt nicht einer gewissen Wahrheit. Unser Inneres und unser Äußeres sind unmittelbar miteinander verbunden. Nur unterliegen wir oft dem Irrglauben, wir selbst hätten keinerlei Einfluss darauf. Und wir fühlen uns schlecht. Wir machen äußere Umstände verantwortlich dafür, wie wir uns fühlen, wie es uns geht. „Daran kann ich ja nichts ändern.“ „Was soll ich denn dagegen ausrichten?“ sind Worte die wir uns selbst sicher schon oft genug selbst gesagt haben und die wir auch schon von vielen Menschen gehört haben. Wir haben angefangen, diesen so niederschmetternden und irreführenden Worten zu glauben. Warum irreführend? Weil sie uns glauben lassen, dass wir handlungsunfähig sind. Weil sie uns aus der Eigenverantwortung herausreißen. Diese Worte lassen uns schlecht fühlen, denn wenn wir wahrhaftig glauben, wir können nichts verändern, dann sind wir dem Schicksal des Lebens ausgeliefert, wie grausam es uns auch immer erscheint. Und wir stumpfen immer mehr ab. „Man kann ja schließlich nichts machen.“

Ich sage Nein! Das stimmt nicht. Sehr wohl können wir etwas machen. Natürlich können wir nur in den seltensten Fällen das Außen verändern. Aber wir haben so viel Macht, dass wir unsere innere Haltung verändern können. Wenn nicht wir selber, wer denn bitteschön dann? Genau hier fängt die Eigenverantwortung an. Wir dürfen unser Wohlergehen nicht mehr länger nur von äußeren Umständen abhängig machen. Zuerst jedoch müssen wir so offen und bereit sein die Zusammenhänge zu erkennen und zuzulassen, dass wir uns verändern dürfen und können.

Alles, was uns im Leben belastet spiegelt nur eine unerledigte festhaltende innere Haltung wieder. Egal ob es das Leid auf der Welt, Kriege, der Chef am Arbeitsplatz, der Partner oder die Kinder sind. Wir reagieren nur dann mit Stress, wenn es etwas Unerledigtes, nicht Verarbeitetes in uns selbst anspricht. Wir halten an alte Muster fest, die noch tief in uns sitzen. Meist wollen wir dies nur nicht wahrhaben und schieben dies eben auf diese Einflüsse und Begebenheiten von außen.

Du regst dich über die Ungerechtigkeiten in der Welt auf. Wo in dir drin behandelst du dich oder andere selbst ungerecht?
Du fühlst dich nicht angenommen und begehrt von deinem Partner? Wo nimmst du dich selbst nicht an und was lehnst du alles an dir selbst ab?
Du empfindest, dass deine Kinder dich rücksichtslos behandeln? Wo nimmst du selbst keine Rücksicht auf dich?
Du hast das Gefühl, dein Chef wertschätzt deine Arbeit nicht? Wo wertschätzt du deinen Chef, deine Arbeitskollegen oder sogar dich selbst nicht?
Diese Liste könnte endlos fortgesetzt werden. Ein wichtiger Schritt heraus aus diesem Leid ist es erstmal, ehrlich zu sich selber zu sein. Hinzuschauen und anzuerkennen, wo du selbst die Ursache für dein Leiden bist. Die Welt dort draußen ist, wie sie ist. Du kannst sie nicht verändern. Es wird immer Ungerechtigkeit, Kriege, Neid, Missgunst und all diese Dinge geben. Je reiner du jedoch mit dir selbst wirst, umso weniger wird dich dies belasten. Also fang an. Hör auf, dich selbst zu bemitleiden und benutze das Potential, welches in dir steckt. Du selbst kannst so viel für dich erreichen, wenn den Glauben ablegst, die Welt und andere seien für das verantwortlich, was in dir vorgeht, wie du dich fühlst. Das sind nur Ausreden, die dich daran hindern, deine eigene Verantwortung für dich zu übernehmen. Fang an ehrlich dir selbst gegenüber zu sein. Schau dich selbst an, wenn dich etwas im Außen aufregt und beginne deine eigenen Anteile zu erkennen. Sicherlich ist das ein mühsamer Schritt, aber es ist ein Anfang heraus aus dem Leid. Es erfordert viel Mut einen neuen Weg einzuschlagen, aber es ist ein Weg, der sich lohnt. Denke immer daran: Wer, wenn nicht du selbst kann etwas verändern. Fange bei dir an!

In diesem Sinne wünsche ich dir eine ausgleichende Zeit.
Edwin Ehrlich


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