ACHTSAMKEIT

Oft sind wir so zugemüllt im Kopf, daß uns die Aufmerksamkeit für die kleinen Dinge im Leben verloren gehen. Der immer mehr steigende Arbeitsdruck, das Gefühl in allen Lebenslagen gut oder sogar perfekt funktionieren zu müssen, die eigenen oftmals viel zu hohen Ansprüche an uns selber, unser verzerrtes Selbstbild, welches wir nach aussen versuchen zu tragen; all dies lässt viele von uns nicht mehr zur Ruhe kommen, lässt uns immer mehr in einen schädlichen Dauerstresslevel verfallen. Dabei verlieren wir oft den Blick auf die kleinen Dinge und auch die schönen Begebenheiten in unserem Leben gehen schnell unter.

Einfach immer wieder mal innehalten, anhalten und wahrnehmen. Wahrnehmen, was um uns ist. Du wirst erstaunt sein, wieviel du jeden Tag übersehen kannst, was alles dein Herz erfreut.

Halte inne, mach Pausen, schöpfe Kraft. Du bist keine Maschine und musst auch keine sein!!

Worauf wir unsere Aufmerksamkeit lenken, dem geben wir Energie und von daher kommt Energie. Energie die wir brauchen und die uns wieder auffüllt.

 

 

SICH SELBST BETRACHTEN

Immer wieder bemerke ich im täglichen Leben, gehäuft aber auch in Facebook, wie schnell mit Anklagen, Bewertungen und Verurteilungen agiert wird. Daraus entstehen dann Spannungen, emotionales Um-Sich Schlagen und schliessendlich Frustration und Rückzug. Natürlich hat jeder das Recht, seine Meinung zu äussern. Wieviel weniger Verletzung und Leid könnte jedoch möglich sein, wenn der Be-/ Verurteilende zuerst einmal eine kurze Gedankenpause einlegen würde, um bei sich selbst zu schauen, bevor er zu angreifenden und verletzenden Worten greift?

 

 

WER NICHT KÄMPFT KANN GEWINNEN

Folgende Zeilen: "Wer nicht kämpft kann gewinnen" habe ich Anfang 2014 geschrieben. Damals wurde ich für diese Zeilen meist nur verständnislos belächelt. In unserer heutigen Zeit in der wir im Aussen immer mehr 'Kampf' erleben, wäre es ein sehr kleiner, aber trotzdem auch ein riesen Schritt einmal in uns selbst zu sehen, wo wir überall Kämpfe erleben. Wenn wir uns aufmachen auf den sicherlich nicht einfachen Weg, diese Kämpfe in uns einmal wirklich anzuschauen und zu beenden, dann werden wir dazu beitragen, mit einer positiveren Energie ein Teil eines "gesunderen" Ganzen zu werden.

 

 

EPILOG

"Ich brauche dich jetzt nicht mehr"

sagte er nach langem Nachdenken zu ihr.

"Verzeih mir, dass ich dich solange gebraucht habe,

ich konnte und wusste es nicht anders"

erwiderte sie.

Damit war der Samen des gemeinsamen Wachstums endlich frei,

spriessen zu dürfen ohne Angst des Verkümmerns.

 

 

MENSCHEN DIESER ERDE

Ich bin ein Mensch dieser Erde,

ein Wandelnder auf diesem Planeten.

es macht mich betroffen

wenn Menschen gegen Menschen

die Hand erheben.

Ich träume von einer Welt

in der sich Menschen respektieren und achten.

Und den selben Respekt und Achtung

auch allen Tieren und dem Planeten aufbringen.

- Und sich selbst -

Mag sein, es bleibt ein Traum,

meine Liebe gilt dieser Welt

und allen Lebewesen darauf.

 

 

FOLGEN FEHLENDER AUFMERKSAMKEIT

Gestern ein Spaziergang in der schönen sonnigen Landschaft.

Am Wegesrand lachen mich zwei rotbackige, knackige Äpfel an,

die am ansonst schon blattlosen Baum hängen, so hoch.

Die will ich haben, doch ich zu kurz, was nun?

Ein alter, halbverfaulter Apfel am Boden als Wurfgeschoss,

nichts einfacher als das, denke ich mir.

Mitten unter die knorzigen Äste gestellt, gezielt....geworfen.

Das Ziel verfehlt, den Apfel.

Der Baum jedoch hat getroffen, - mein Auge.

Der Ast war spitz, mein Auge weit geöffnet.

- Eins zu Null für den Baum.-

Achtsamkeit zu predigen und sie selbst vergessend,

so schnell kann's gehen.

Der Augenarzt schon zu, die Nacht war schmerzvoll,

man hat ja sonst nichts zu leiden.

Zum Glück nur leichte Hornhautverletzung,

meinte heute der Arzt und forderte mich zum Salben auf.

Meine dicke Nase, an die ich mich seitdem selbst oft fassen muss,

nehme zum Glück nur selbst ich wahr.

 

 

WIE IM INNEN SO IM AUSSEN

Wie im Außen so im Innen. - Oder eigentlich besser gesagt: Wie im Innen so im Außen.

Beides entbehrt nicht einer gewissen Wahrheit. Unser Inneres und unser Äußeres sind unmittelbar miteinander verbunden. Nur unterliegen wir oft dem Irrglauben, wir selbst hätten keinerlei Einfluss darauf. Und wir fühlen uns schlecht. Wir machen äußere Umstände verantwortlich dafür, wie wir uns fühlen, wie es uns geht. „Daran kann ich ja nichts ändern.“ „Was soll ich denn dagegen ausrichten?“ sind Worte die wir uns selbst sicher schon oft genug selbst gesagt haben und die wir auch schon von vielen Menschen gehört haben. Wir haben angefangen, diesen so niederschmetternden und irreführenden Worten zu glauben. Warum irreführend? Weil sie uns glauben lassen, dass wir handlungsunfähig sind. Weil sie uns aus der Eigenverantwortung herausreißen. Diese Worte lassen uns schlecht fühlen, denn wenn wir wahrhaftig glauben, wir können nichts verändern, dann sind wir dem Schicksal des Lebens ausgeliefert, wie grausam es uns auch immer erscheint. Und wir stumpfen immer mehr ab. „Man kann ja schließlich nichts machen.“

 

Ich sage Nein! Das stimmt nicht. Sehr wohl können wir etwas machen. Natürlich können wir nur in den seltensten Fällen das Außen verändern. Aber wir haben so viel Macht, dass wir unsere innere Haltung verändern können. Wenn nicht wir selber, wer denn bitteschön dann? Genau hier fängt die Eigenverantwortung an. Wir dürfen unser Wohlergehen nicht mehr länger nur von äußeren Umständen abhängig machen. Zuerst jedoch müssen wir so offen und bereit sein die Zusammenhänge zu erkennen und zuzulassen, dass wir uns verändern dürfen und können.

 

Alles, was uns im Leben belastet spiegelt nur eine unerledigte festhaltende innere Haltung wieder. Egal ob es das Leid auf der Welt, Kriege, der Chef am Arbeitsplatz, der Partner oder die Kinder sind. Wir reagieren nur dann mit Stress, wenn es etwas Unerledigtes, nicht Verarbeitetes in uns selbst anspricht. Wir halten an alte Muster fest, die noch tief in uns sitzen. Meist wollen wir dies nur nicht wahrhaben und schieben dies eben auf diese Einflüsse und Begebenheiten von außen.

Du regst dich über die Ungerechtigkeiten in der Welt auf. Wo in dir drin behandelst du dich oder andere selbst ungerecht?

Du fühlst dich nicht angenommen und begehrt von deinem Partner? Wo nimmst du dich selbst nicht an und was lehnst du alles an dir selbst ab?

Du empfindest, dass deine Kinder dich rücksichtslos behandeln? Wo nimmst du selbst keine Rücksicht auf dich?

Du hast das Gefühl, dein Chef wertschätzt deine Arbeit nicht? Wo wertschätzt du deinen Chef, deine Arbeitskollegen oder sogar dich selbst nicht?

Diese Liste könnte endlos fortgesetzt werden. Ein wichtiger Schritt heraus aus diesem Leid ist es erstmal, ehrlich zu sich selber zu sein. Hinzuschauen und anzuerkennen, wo du selbst die Ursache für dein Leiden bist. Die Welt dort draußen ist, wie sie ist. Du kannst sie nicht verändern. Es wird immer Ungerechtigkeit, Kriege, Neid, Missgunst und all diese Dinge geben. Je reiner du jedoch mit dir selbst wirst, umso weniger wird dich dies belasten. Also fang an. Hör auf, dich selbst zu bemitleiden und benutze das Potential, welches in dir steckt. Du selbst kannst so viel für dich erreichen, wenn den Glauben ablegst, die Welt und andere seien für das verantwortlich, was in dir vorgeht, wie du dich fühlst. Das sind nur Ausreden, die dich daran hindern, deine eigene Verantwortung für dich zu übernehmen. Fang an ehrlich dir selbst gegenüber zu sein. Schau dich selbst an, wenn dich etwas im Außen aufregt und beginne deine eigenen Anteile zu erkennen. Sicherlich ist das ein mühsamer Schritt, aber es ist ein Anfang heraus aus dem Leid. Es erfordert viel Mut einen neuen Weg einzuschlagen, aber es ist ein Weg, der sich lohnt. Denke immer daran: Wer, wenn nicht du selbst kann etwas verändern. Fange bei dir an!

 

 

Der liebe Job

Ich hatte das Glück und durfte vor vielen Jahren während meines Studiums zum Wirtschaftsingenieur mit mehreren fremdländischen Teilnehmern studieren. Während eines "intercultural seminar" wurden alle Teilnehmer gefragt, was ihnen das Wichtigste im Leben, verbunden mit ihrem zukünftigen Job sei. Was steht für Euch an erster Stelle, wurde gefragt. Jeder Teilnehmer hatte 10 Minuten Zeit, sich stichwortartig schriftlich dazu zu äussern. Danach sollte es verlesen werden.

Ich war erstaunt was dann passierte und auch die Ergebnisse haben mich sehr nachdenklich gestimmt. Fast alle Studienkollegen südländischen Ursprungs waren nach nicht mal einer Minute fertig und legten ihre Stifte hin. Die Deutschen überlegten, schrieben, überlegten wieder, schrieben weiter. Die Zeit langte kaum, dass sie fertig werden konnten. Danach wurde vorgelesen. Zuerst waren die Deutschen dran:

Geld, Aufstieg auf der Karriereleiter, Erfolg, Ansehen, Gesundheit, weltweises Reisen, eigener Chef....- dies waren nur einige der Stichworte. Jeder der vorlas erntete anerkennende Blicke seiner deutschen Mitstudenten, die ja fast dieselben Stichworte geschrieben hatten.

Bei ALLEN fremdländischen Studenten kam nur eine einzige Antwort und die ohne auch nur einen Moment zu überlegen. -FAMILIE!!!!!!-

Betretenes Schweigen bei den deutschen Kommilitonen.

Ich gebe zu, dies ist nun zwanzig Jahre her, mir ist es trotzdem sehr nachhaltig in Erinnerung geblieben. Gerade in der heutigen Zeit erkenne ich immer mehr, wie sehr doch der Stellenwert der Familie gesunken ist. Dabei ist es egal, ob es um die Ursprungsfamilie, die neu gegründete eigene Familie, Familienbetrieben oder Familien geht, die man sich selber sucht. Die Eltern werden in Pflegeheime abgegeben, die eigenen Kinder wachsen mehr in Tagesstätten als in der eigenen Umgebung auf, berufliche Interessen werden über das Wohl der eigenen Familie gestellt. Und das meistens im Namen des Geldes und des Konsums. Oftmalige Folgen sind dann Burnouts, Herzinfarkte, gesellschaftlich verwahrloste Kinder, einsame Menschen. Der Zusammenhalt der Familie bleibt in den meisten Fällen auf der Strecke. Wie schwierig ist es heutzutage, was früher noch so viel einfacher schien. (Dieses Früher durfte ich am eigenen Leib im positivsten Sinne erleben) Ein Familienfest steht an. Früher war es selbstverständlich, daran teilzunehmen. Es gab keine Ausreden und wenn doch, dann wurde betreffender Person vom Rest der Familie mit aller Deutlichkeit klargemacht, was denn nun Wichtiger sei. Heutzutage stehen Job und Geldverdienen im Vordergrund und alle scheinen dies hinzunehmen, geht es ihnen selbst doch meist genauso. Ich persönlich finde dies eine sehr traurige Entwicklung. Das umeinander Kümmern geht immer mehr verloren und genau so fühlen sich immer mehr Menschen und auch die Kinder. Verloren, ohne Halt. Und so stürzen sie sich immer mehr auf Aüsserlichkeiten um Bestätigung zu finden. Eine Spirale, die so sicherlich nicht endlos weitergehen sollte.

Erweitern wir einmal diesen Familienbegriff ein wenig. Alle Menschen sind doch eigentlich eine grosse Familie. Eine Familie, die diesen schönen Planeten bevölkert. Dazu gehört genauso der einsame Nachbar, der keine Angehörigen mehr hat und dessen Partner gestorben ist. Dazu gehören die Menschen, die obdachlos auf der Strasse leben, seien es Erwachsene oder heutzutage immer mehr Kinder. Dazu zählen Menschen in fremden Heimaten in denen sie nicht mehr leben können und die eine neue Bleibe suchen.

Lasst uns doch wieder ein wenig enger zusammenrücken und uns umeinander kümmern. Uns allen wird es besser damit gehen, unsere Herzen werden wieder wärmer und unsere Seele wird es geniessen.

Die Beziehung zu unserer Aussenwelt und zu unserer Familie spiegelt die Beziehung zu uns selbst wieder.

 

 

DEIN EIGENES WERT - SEIN

Wir können so viel erreichen, wenn wir erkennen, das alles Zusammen ein Ganzes ergibt. Das Handeln und Tun, die Gedanken und Worte jedes Einzelnen ergibt genau das, was ist. Welche Macht und Kraft doch in jedem von uns steckt!

Wir selbst haben die Wahl, ob wir dem scheinbar Negativem, das um uns herum und auch in uns geschieht, permanent durch unsere Gedanken und Worte darüber, durch unser Handeln und Tun immer mehr Macht geben und somit unser Leben stress- und leidvoller lassen werden.

Wir haben auch die Wahl, all dies zu verleugnen, nicht hören zu wollen und erst recht nicht anschauen zu wollen. So zu tun, als ob es all dies gar nicht gibt. Damit erschaffen wir aber einen blinden Fleck, eine grosse Lebenslüge in uns und erkennen die Realität nicht an.

Es gibt aber auch noch eine dritte Möglichkeit. Das was ist anzuerkennen als Teil des Ganzen, und davon nicht unsere Lebenskraft aussaugen zu lassen. Ich weiss es hört sich einfach an da es anscheinend erstmal nur Worte sind. Doch wir und sonst niemand sine es, die entscheiden, wie achtsam und bewusst wir mit unseren Gedanken und Worten umgehen, ob wir etwas anerkennen oder ob wir etwas Macht über uns geben. Wir selbst bestimmen den Wert von uns. Stellen wir unseren Wert über den Wert von anderen Lebenswesen, so werden wir genau dasselbe auch im Aussen erfahren. Machen wir uns kleiner als wir eigentlich sind, so erleben wir auch das im Aussen.

 

 

ABSCHIED

Abschied zu nehmen ist oft ein langwieriger und schmerzhafter Prozess. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Person von der ich Abschied nehme bereits tot ist oder noch lebt. Genauso schwierig ist es auch Abschied von einer Sache, einem Gedanken, einer Lebenseinstellung oder Ähnlichem zu nehmen.

Ich bin der Meinung, es ist sehr wichtig für das eigenen Herz auch wirklich Abschied zu nehmen, loszulassen, gehen zu lassen. Abschied zu nehmen bedeutet nicht zu vergessen. Abschied zu nehmen bedeutet etwas so dort in seiner Vergangenheit zu lassen, damit es einem im Hier und Jetzt keine Schmerzen mehr bereitet, keinen Ballast mehr bedeutet. Das befreit das eigenen Herz und gibt neue Kraft für die Zukunft.

 

 

Free your mind

Oftmals sind es die von unserem eigenen Verstand geschriebenen Geschichten, die uns das Leben schwer machen können. Diese Geschichten haben meist nichts mit der Realität zu tun. Uns fällt es nur sehr schwer dies zu erkennen. Manchmal wehrt sich unser Verstand aber auch, dies erkennen zu wollen, denn das bedeutet, den eigenen Verstand in Frage zu stellen. Und das fällt wiederum dem EGO schwer, es zuzulassen, er definiert sich ja über den Verstand. Es ist ein langer Weg, oftmals ein langer Weg des eigenen Leidens, zu seinem Herzen zu stehen und nicht zu seinem interpretierenden Verstand. Je achtsamer wir jedoch sind und je öfters wir wirklich unseren Verstand hinterfragen, ob das, was wir denken, der Realität entspricht, umso öfters werden wir erkennen, dass unsere eigenen Gedanken es sind, die uns leiden lassen.

 

 

SANFTMUT

Es ist meist so einfach, mit dem Finger auf Andere zu zeigen, wenn wir uns verletzt fühlen. Der Schuldige ist schnell gefunden, er ist immer im Aussen:

Wir wurden ungerecht behandelt, jemand hat uns beleidigt oder angegriffen, wir wurden nicht wertgeschätzt für das, was wir so Gutes getan haben, unsere Liebe wurde nicht erwidert..........und so weiter. Fast jeder kennt das und hat es schon erlebt. Es wird sich aufgeregt, es geht einem nicht gut dabei. Der böse Andere!!

Aber wie gehen wir eigentlich selbst mit uns um? Sind wir selbst es nicht, der sich aufregt, dessen Körper unnötige Gedanken und Adrenalin hervorbringt? Jemand anderes in der selben Situation wäre vielleicht ruhig gebleiben, hätte sich nicht aufgeregt, sich nicht selbst geschadet. Bei uns ist das halt passiert. Aber wie war das? Der Andere ist schuld daran.

Ich sage mir, ich entscheide immer noch selbst, wie ich mit etwas umgehe. Natürlich klappt das nicht immer, ich bin kein Heiliger. Aber es klappt immer öfter. Daß ich sanftmutig mit mir selbst umgehe. Und dazu gehört, mich nicht mehr so schnell über Dinge aufzuregen. Mich aufzuregen oder nicht, daß habe ich selbst in der Hand, wer sonst.

Wenn ich sanftmütiger zu mir selber bin, dann geht es mir auch besser.

 

 

ANERKENNEN WAS IST

Oftmals ist es einem lieber, die Augen vor den dunklen Seiten des Lebens zu verschliessen. Einige denken, wenn sie diesen Seiten nicht anschauen, ihnen keine Aufmerksamkeit geben, dann haben sie auch nichts damit zu tun, dann geht es ihnen besser.

Zu seinen eigenen Schattenseiten zu stehen fällt vielen noch weitaus schwerer. Sie möchten nur das zeigen oder auch selbst wahrhaben, was sie schön und liebevoll finden.

Ich sage dir, das ist Verleugnung von dem, was ist. Das bedeutet, nur als halber Mensch zu leben. Niemand ist nur liebevoll, rücksichtsvoll, nett, respektvoll, nur in der Liebe usw.

Jeder von uns trägt auch Neid, Zorn, Ungerechtigkeit, Angst, Verleumdung und Lüge in sich.

Erst wenn wir diese Seiten anerkennen und auch wahrhaben können, besteht die Möglichkeit mit diesen Seiten zu arbeiten und mit unterdrückten Gefühlen besser klarzukommen. Die meisten von uns haben doch niemals gelernt, wirklich mit diesen Gefühlen umzugehen. Uns wurde seit Kindheit beigebracht, dass diese "negativen" Anteile in uns schlecht sind, wir böse sind, wenn wir sie nicht unterdrücken. Aber sage mir, wie willst du an etwas arbeiten, wenn du es nicht einmal bemerkst, weil es so weit unterdrückt worden ist?

Du musst eine gute Mutter sein.

Steh deinen Mann.

Sei eine gute Hausfrau.

Sei ein guter Ehemann.

Warst du auch immer schön brav?

Wer kennt diese und viele ähnlicher Sprüche aus längst vergessenen Zeiten? Wer ist uns beigestanden und vor allem, wer hat uns verstanden, wenn wir Gefühle des Zornes hatten, wenn wir am liebsten jemand totgeschlagen hätten? Wer hat uns gesagt, wie wir damit umgehen können, dass diese Gefühle ganz normal sind und wir sie bewusst erleben und zeigen dürfen? Sie durch eigene Annahme nicht im Aussen und am Gegenüber auszuleben brauchen?

Erst wenn wir uns klar darüber sind und diese Gefühle bewusst annehmen können, werden wir ein vollständiger Mensch. Erst dann lernen wir damit umzugehen, um andere Menschen in einem Ausbruch nicht mehr zu verletzen.

Was meinst du, wer kommt mit einer kritischen Situation besser zurecht wenn sie passiert? Derjenige, der sich niemals diesen Situationen gestellt hat oder derjenige der sie anerkannt und daran gearbeitet hat? Stell dir einmal einen Piloten, einen Autofahrer, einen Fussballer oder wen auch immer vor. Stelle dir vor, alle diese würden die Schattenseiten verleugnen, die das Leben von Aussen sowie von Innen für uns bereithält. Und dann kommen sie in eine extreme Notsituation. Glaubst du wirklich sie könnten sie bewältigen? Sie sind schon so oft mit offenen Augen und offenem Herzen dadurch gegangen, dass sie einer Eskalation entgegenwirken können.

Ich akzeptiere meine "dunkle Seite" und bin dankbar dafür. Es ist ein Teil von mir und macht mich zu einem vollständigen Menschen. Erst dadurch bin ich in der Lage, in einer extremen Situation ruhiger und gelassener zu bleiben.

Danke, Leben, dass du mir das gezeigt hast und ich lernen durfte und immer weiter lernen darf.

 

 

ALLES IST VERBUNDEN

Wir vergessen oftmals etwas entscheidend Wichtiges. Alles ist verbunden. Auf eine Art und Weise, die unseren menschlichen Verstand sehr schnell überfordern kann. Jede noch so kleine Handlung hat einen Einfluss auf das gesamte System. Wir sagen uns so oft: Ich kann ja gar nichts machen. Was bringt das schon, wenn ich etwas verändere, aber Millionen andere machen weiter dasselbe? Ändern tut sich eh nichts. Dies sind alles Worte des Gefühls der eigenen Ohnmacht, des sich klein und unbedeutend Empfindens oder einfach nur eine Ausrede, um nicht in Aktion zu kommen, um alles so zu lassen wie es ist.

Ich jedoch sage: Du bist grösser als du denkst. Du kannst mehr erreichen, als du der Meinung bist. Dazu bedarf es nur winzig kleiner Schritte.

FANG BEI DIR SELBST AN!

Und zwar nur dort, ohne dir erst einmal Gedanken über das grosse Ganze zu machen. Du wirst dich wundern, wie sehr sich in deinem Umfeld anfangen, Dinge zu verändern. Selbst wenn du das am Anfang gar nicht mitbekommst. Eine kleine fiktive Geschichte dazu:

Möglichkeit 1:

Du bist abgehetzt. Du willst direkt nach einem super stressigen, nervenaufreibenden Tag zu dir nach Hause fahren, wo noch weitere Arbeit auf dich wartet. Auf einmal fällt dir ein, dass du noch dringend Einkaufen musst, etwas Wichtiges fehlt dir. Auch das noch. Du bist eh schon so spät dran, da du wieder einmal Überstunden geleistet hast. Und jetzt noch in diesen blöden Supermarkt mit all den angepissten Gesichtern, denen es ähnlich geht wie dir. Du hetzt durch die Reihen, zwischen anderen angenervten Einkäufern hindurch und stellst dich an die riesen Schlange an der einzig offenen Kasse an. Das kann doch nicht wahr sein. Dir reisst der Geduldsfaden, du schreist über die Köpfe der Leute zur Kassiererin: "Kann hier nicht mal jemand endlich eine zweite Kasse öffnen, das ist ja nicht zum Aushalten, schafft den hier keiner richtig." Endlich bist du dran. Du bist zwischenzeitlich so geladen, dass du, als du nach gefühlten 30 Minuten dran bist sofort die Kassiererin rund machst. Sie hat überhaupt keine Chance zu Wort zu kommen. "So, der habe ichs aber gezeigt" denkst du, nachdem du deinem Unmut Luft gemacht hast. Die Tränen, die sich der Verkäuferin in den Augen bilden schenkst du nicht die geringste Beachtung. Dir geht es etwas besser und du machst dich auf dem Heimweg. Damit ist für dich die ganze Angelegenheit auch schon vergessen.

Was du jedoch nicht mehr mitbekommst:

Die Kassiererin war hochschwanger, was dir überhaupt nicht aufgefallen ist. Sie hatte heute ihren letzten Tag vor ihrem Schwangerschaftsurlaub. Den ganzen Tag schon ist es ihr überhaupt nicht gut gegangen. Ihr ältester Sohn der immer und immer wieder in der Schule gemopt wurde, hat sich vor einem halben Jahr erst umgebracht. In der Firma hat das niemand interessiert, eher das Gegenteil. Nach einer kurzen Auszeit wurde ihr klargemacht: Entweder du leistest bald wieder deine Arbeit oder du bist draussen. Zum Kämpfen hatte sie keine Kraft mehr, sie konnte sich nicht mehr wehren. Also hat sie weitergemacht. Bis heute. Durchgehalten. Und dann, fast im letzten Moment ihres vorläufigen Arbeitslebens in diesem Job, kommt diese angenervte Person und macht sie so dermassen rund. Sie kann einfach nicht mehr. Sie bricht zusammen. Sie packt ihre Sachen und geht. Nicht darauf achtend, dass ihre Kollegen ihr hinterherrufen, dass das so nicht geht. Am Ausgang erwischt sie noch der ungehaltene Chef, versucht sie am Arm festzuhalten und aufzuhalten. Sie reisst sich los. "Nur noch raus", denkt sie unter Tränen. Ihr Auto hat sie eine Strasse weiter geparkt. Tränen laufen ihr über das Gesicht, der Blick ist gesenkt. Sie nimmt nicht mehr wahr, wie ein LKW sie frontal erwischt, als sie völlig in ihrem Schmerz versunken über die Strasse läuft. Sie hat keine Chance mehr. Sie ist sofort tot. Im selben Moment hört auch das kleine Herz ihres ungeborenen Kindes auf zu schlagen. Wer weiss, was für ein Mensch das geworden wäre. Das kann nun keiner mehr sagen.

Tage später steht nur ein kleiner Artikel in der Zeitung. Unachtsame werdende Mutter bei einem LKW Unfall ums Leben gekommen. Der LKW Fahrer ist zur Zeit in psychatrischer Behandlung und wird seinen Beruf wahrscheinlich nicht mehr ausüben können..................

Du meinst diese Geschichte ist Blödsinn. So oder auch anders spielt sie sich jeden Tag tausendfach auf unserem Planeten ab. Nur bekommen wir davon in der Regel nichts mit.

So nun Möglichkeit 2:

Du bist abgehetzt. Du willst direkt nach einem super stressigen, nervenaufreibenden Tag zu dir nach Hause fahren, wo noch weitere Arbeit auf dich wartet. Auf einmal fällt dir ein, dass du noch dringend Einkaufen musst, etwas Wichtiges fehlt dir. Auch das noch. Du bist eh schon so spät dran, da du wieder einmal Überstunden geleistet hast. Und jetzt noch in diesen blöden Supermarkt mit all den angepissten Gesichtern, denen es ähnlich geht wie dir. Du hetzt durch die Reihen, zwischen anderen angenervten Einkäufern hindurch und stellst dich an die riesen Schlange an der einzig offenen Kasse an. Das kann doch nicht wahr sein. Dir reisst der Geduldsfaden, du willst über die Köpfe der Leute zur Kassiererin schreien: "Kann hier nicht mal jemand endlich eine zweite Kasse öffnen, das ist ja nicht zum Aushalten, schafft den hier keiner richtig."

Aber auf einmal besinnst du dich. Dir geht ein Gedanke durch den Kopf: " Die kann ja gar nichts dazu, die ist sicher genau so gestresst und fertig wie ich." Du fängst sie an zu beobachten. Du registrierst, dass sie, nach ihrem Bauchumfang zu schliessen, hochschwanger auf diesem unbequemen Kassiererdrehstuhl hocken muss. "Arme Frau" denkst du. Jetzt bist du dran. Freundlich schaust du ihr in ihre Augen und sagst mit einem Lächeln: " Na, wann ist es denn soweit? Sie sind sicher froh, wenn dieser Arbeitstag für sie zu Ende ist und sie sich gemütlich zu Hause ausruhen können." Ein freundlicher Blick des sich Angenommen-Fühlens erwidert deine Worte. Du spürst Dankbarkeit. Alleine dieses Gefühl in den Augen einer dir eigentlich fremden Person, ausgelöst durch dich, durch dein aufmerksames und achtsames Verhalten, lässt dich anfangen zu strahlen. Besser gelaunt kannst du nun auf deinen Nachhauseweg machen.

Was du jedoch nicht mehr mitbekommst:

Einige Monate später entbindet genau diese Frau ein gesundes Mädchen. Im laufe der nächsten Jahre stellt sich heraus , dass dieses Kind hochbegabt ist. Im Alter von erst 19 Jahren hat sie bereits ihren Doktor in Sozialwissenschaften und auch in Biologie gemacht. Sie hat eine bahnbrechende Zukunft vor sich und ist treibende Kraft in der Erforschung und Entwicklung von 'biosozialen Systemen'. Ein Begriff, welcher erst in der Zukunft entstehen wird und durch dessen weitere Erforschuneng und Umsetzungen auf diesem Gebiet der gesamten Menschheit sich neue, bessere und umweltverträgliche Perspektiven zum Leben auf diesem Planeten ermöglichen.

Diese Geschichte dient nur der Möglichkeit dir verständlich zu machen wie sehr du mit allem verbunden bist. Und wieviel Kraft und Macht du als einzelnes Individuum besitzt.

 

 

ICH DISTANZIERE MICH!

Ich distanziere mich von denjenigen unbewussten Menschen,

welche die momentanen, vergangenen und auch in Zukunft passierenden Greueltaten, Anschläge oder was auch immer für fehlgeleiteten Taten dazu benutzen, einen Keil zwischen Menschen zu treiben,

indem sie mit ihren Gedanken, Worten oder auch Taten versuchen

Unterstützung von nicht nachdenkenden Menschen zu bekommen,

um Menschengruppen in Freund- und Feindbild zu unterteilen.

Wir sind alle gleichwertige Menschen dieses Planeten,

egal ob schwarz, weiss, gelb oder wie auch immer.

Wir sind alle gleichwertige Menschen dieses Planeten,

egal welcher Glaubensrichtung wir unser Herz schenken.

Wir sind alle gleichwertige Menschen dieses Planeten,

egal in welchem Land wir leben.

Wir sind alle gleichwertige Menschen dieses Planeten,

ob wir reich oder arm sind, ob wir einen Status haben oder nicht.

Wir sollten ALLE zusammenhalten,

anstatt aufzuhetzten und uns über Andere zu stellen.

Wer weiss, was uns morgen passieren kann wo wir morgen stehen.

Vielleicht sind wir es, die die Hilfe von Andersdenkenden brauchen

oder die Unterstützung eines anderen Landes benötigen.

 

 

GENAU JETZT IST DEINE ZEIT

Nicht 'Nachher', 'Später' oder 'Ein anderes Mal'. Auch nicht 'Gestern' oder 'Hätte ich doch bloss'.

Genau jetzt zu diesem Zeitpunkt kannst du entscheiden, wie du leben möchtest, was du tust, was du denkst, wie du fühlst.

Du denkst, das liegt nicht nur alleine an dir? Du denkst, dafür müssten sich erst noch diese oder jene Dinge im Aussen ändern? Dann kann es dir passieren, dass dein Deckel zuklappt und du immer noch nicht das getan hast, was du machen willst. Nur dann ist es zu spät. Dann bringt es auch nichts mehr irgendetwas zu bereuen. Denn jetzt, in diesem Moment ist genau der richtige Zeitpunkt, das zu tun, was du machen willst. Ansonsten wirst du es niemals tun und durch Ausreden dein Leben vergeuden. Es ist deine eigene Entscheidung.

Mach es, - oder diskutiere ewig weiter, mit anderen oder in deinem eigenen Kopf.

 

 

DAS JAHR GEHT ZU ENDE

Wie war es für dich? Hast du was daraus gemacht? Hat es dich vorwärts gebracht? Bist du stehen geblieben? Geht es dir gut?

Denkst du über 2014 nach und fragst dich wie 2015 sein wird? Lässt du dich im Strom des Lebens treiben oder kämpfst du um deinen Platz? Bist du dir selbst treu oder versuchst du immer gut dazustehen? Hast du dir einige deiner Wünsche erfüllt oder schwelgst du in Hoffnung? Hast du aufgegeben oder bist du ängstlich gespannt auf kommende Veränderungen? Kannst du Loslassen? Ist es dir möglich zu Vertrauen? Bist du ehrlich zu dir selbst oder belügst du dein eigenes Herz? Kannst du dich noch freuen wie ein kleines Kind und einfach mal Blödsinn machen oder wurdest du gebrochen? Glaubst du an dich, an deine Kraft und deine Grösse? Bist du mit einfachen Dingen zufrieden oder brauchst du Konsum zu deiner Zufriedenheit? Stören dich unglückliche oder arme Menschen oder kannst du Ihnen etwas geben? Weisst du wer du bist oder spiegelst du nur ein Bild von dem wider der du meinst sein zu müssen? Vermisst du etwas in deinem Leben? Würdest du morgen sterben könntest du dann sagen:

Ich habe genau so gelebt wie es für mich richtig war.

Das wünsche ich dir, ein dich erfüllendes Leben.

 

 

DU GEHST DEINEN EIGENEN WEG

Du gehst deinen eigenen Weg. Du wirst niemals mehr stehen bleiben und verharren. Du kannst ausruhen, eine Pause machen, einen kurzen Moment verschnaufen. Aber du wirst nicht mehr stehen bleiben. Für nichts und niemanden. Denn es ist dein Weg.

Du wirst so manchem die Hand reichen, ihn einladen dich eine Weile zu begleiten. Aber du wirst für niemanden mehr stehen bleiben.

Du bist stetig im Fluss, in Bewegung. Jedes für dich geschaffene Hinderniss wirst du durchschreiten. Mal schneller, mal langsamer. Du wirst Menschen begegnen und Menschen zurücklassen. Manche begleiten dich kurz, manche begleiten dich ein langes Stück deines Weges. Es ist dein persönlicher Lebensfluss, der immer in Bewegung bleiben wird.

 

 

ENTDECKE DEINE SCHÖNHEIT

Vielen ist es wichtig, dass sie schön aussehen. Fast noch wichtiger ist ihnen, dass sie in erster Linie auf andere schön aussehen und wirken. Es ist ein angenehmes Gefühl, gelobt und anerkannt zu werden.

Aber es gibt etwas viel wichtigeres als diese absichtlich nach aussen getragene Schönheit:

Die selbst entdeckte und gespürte Schönheit. Die unabhängig von äusseren Meinungen ist.

Die es nicht nötig hat sich zu verstellen oder zu präsentieren. Die einfach nur da ist und darauf wartet vom Besitzer beachtet zu werden.

Dies ist wahre Schönheit. Manche nennen sie auch Ausstrahlung, Selbstzufriedenheit, Verbundenheit oder auch Einklang.

Mach dich auf die Suche nach dieser Schönheit. Sie ist in dir. Überall.

 

 

Lass Liebe fliessen

So schnell neigen wir dazu, vielen Dingen die wir nicht mögen eine lieblose und achtlose Aufmerksamkeit zu schenken. Oft wundern wir uns dann über schlechte Resultate, sind enttäuscht von uns selbst oder von Reaktionen anderer. Doch gerade hier können wir selbst durch eine kleine Haltungsänderung sehr viel verändern. Es ist verständlich, dass wir Dinge, die wir nicht mögen, so schnell wie möglich hinter uns bringen wollen, so wenig wie möglich uns damit beschäftigen möchten. Aber gerade hier liegt der Knackpunkt.

Versuche es einmal einen Tag lang mit einer anderen Herangehensweise. Mache alles, was du tust mit einem achtsamen und bewussten Gefühl der Liebe. Kommt ein negativer Gedanken auf, so betrachte ihn, schaue ihn nur an, ohne ihn zu bewerten. Nehme ihn wahr und lasse ihn dann weiterziehen. Dann mache das, was dir gerade unnötige lieblose Gedanken verursacht hat in Liebe. Das darf ruhig schon beim Weckerklingeln und beim Aufstehen losgehen und dich dann bei sämtlichen Handlungen die du vollbringst, egal wie unwichtig sie dir erscheinen mögen weiter begleiten.:

 

LASS LIEBE FLIESSEN

Stehe in Liebe auf,

putze dir in Liebe die Zähne,

frühstücke in Liebe,

mache in Liebe deine Morgentoilette,

frühstücke in Liebe,

gehe in Liebe aus dem Haus oder verrichte in Liebe deine täglichen Arbeiten.

Wenn du spazieren gehst, gehe jeden Schritt in Liebe,

schaue dir die Umgebung liebevoll und dankbar an.

Bereitest du dir Nahrung zu so tue dies bewusst und in Liebe.

Kaufst du ein, so mache dies auch liebevoll,

fährst du Auto, so fahre in Liebe.

Spricht du mit Menschen, egal mit wem, so spreche in Liebe.

Schaust du dich im Spiegel an, so blicke dich mit liebenden Augen an.

Gehst du abends wieder zu Bett, so mache dies mit liebevollen Gedanken an den Tag.

Selbst wenn du wach liegst und nicht schlafen kannst,

habe liebende Gedanken.

Alles was du tust, wer oder was dir begegnet, alles was dein Leben ausmacht, egal wie du es empfindest oder bewertest zeigt dir eins:

Du lebst, du bist Teil vom Ganzen.

Ist das nicht Grund alleine alles zu lieben, egal was ist??

 

 

DU BIST EINZIGARTIG

Und wenn es dir noch niemand gesagt hat,

so wisse, dass du einzigartig bist.

Kein anderer hat es geschafft,

an der Stelle zu stehen,

an der du stehst.

Niemand ist deinen persönlichen Weg gegangen,

ausser du selbst.

Keiner hat deine Freude, dein Leid erlebt,

so wie du es gespürt hast.

DU BIST EINZIGARTIG!

 

 

SEI VERRÜCKT

NEIN,

du musst nicht immer normal sein.

NEIN,

du musst dich nicht immer anpassen.

Du darfst einzigartig sein,

mit all deinen Besonderheiten.

Du darfst dich ausdrücken ohne Angst,

was andere über dich denken.

Alle herrausragenden Menschen der Geschichte, egal ob Künstler, Schriftsteller, Wissenschaftler oder Philosophen waren doch irgendwie verrückt. Auf jeden Fall für die Anderen, die Masse. Doch sie haben daran festgehalten das zu Leben, das zum Ausdruck zu bringen, was sie sind. Sie haben strafende Blicke, Repressalien und oftmals Ausgrenzung in Kauf genommen um das zu machen und zu sagen, was sie für Richtig erachteten. Sie haben an sich selbst geglaubt.

Was wäre die Menschheit ohne diese Verrückten?

 

 

STEINE AUF DEINEM WEG

Du hast manchmal das Gefühl, dein Weg ist steinig oder dir werden Steine in den Weg gelegt? Du kommst nicht vorwärts? Die Felsbrocken sind unüberwindbar?

Ich kenne das Gefühl nur zu gut.

Je mehr ich diese Steine, manchmal sogar Felsbrocken, ab und an auch unüberwindbare Felswände als Hindernis gesehen habe, umso grösser und gewaltiger erschienen sie mir. Was sollte ich nur tun?

Sie sind da! Ich konnte sie mir weder wegdenken noch schönreden. Aber ich hatte eine andere Möglichkeit: Ich konnte meine Einstellung dazu verändern, sie als das sehen und wahrnehmen, was sie wirklich waren: Nützliche Botschaften auf meinem Weg. Jeder dieser Steine hat einen Sinn und möchte mir etwas sagen. Er möchte mich nicht hindern, meinen Weg zu gehen, das Gegenteil ist der Fall.

Er möchte mich aufmerksam machen auf etwas, das ich aus dem Weg räumen kann um leichter vorwärtszugehen. Natürlich kann ich das einfach ignorieren, ich darf mir aber auch diese 'Steinbotschaften' genau anschauen und sie bearbeiten. Und je mehr ich sie betrachte und den Sinn verstehe, um so kleiner werden die Hindernisse, bis sie schliesllich wie von selbst verschwinden. Und ich darf mich gross und stolz fühlen. Denn ich selbst habe mit einer veränderten Betrachtungsweise und mit meinem Handeln dafür gesorgt, dass ich nun wieder weitergehen darf.

Bis sich der nächste Kiesel vor mir zu einem Berg auftürmt. Auch diesen werde ich zum Verschwinden bringen und ihm dankbar sein.

Denn er lässt mich wachsen.

 

 

ANERKENNE DIE GEGENSÄTZE

Es gibt nicht nur schwarz, sondern auch weiss.

Zeiten der Freude wechseln sich ab mit Zeiten der Traurigkeit.

Wenn du liebst, dann kennst du auch die Angst.

Tatendrang und Ausruhen gehören zusammen.

Menschen werden geboren, andere sterben.

Jedem hellen Tag folgt eine dunkle Nacht............

Stehe zu allen Anteilen von dir.

 

 

EHRLICHKEIT

Manchmal vergessen wir, auf unser Herz zu hören.

Wir sind so abgelenkt vom Plappern unseres Verstandes, wir achten darauf, was er uns erzählt. Wir merken dabei gar nicht, dass unser Herz vielleicht eine andere, wichtige Botschaft für uns hat. Und schon ist es passiert: Wir machen etwas, was wir eigentlich gar nicht wollen, was uns nicht wirklich gut-tut. Und wir merken nicht einmal, dass wir unehrlich uns selbst gegenüber gehandelt haben. Unser Verstand freut sich, er hat uns gelenkt. Er hat uns vergessen lassen, auch auf unser Herz zu hören.

Deshalb versuche, dir selbst treu zu bleiben.

 

 

FOLGE DEINEM HERZEN

Diese Steinfigur, welche du auf dem Bild sehen kannst habe ich vor fast zwanzig Jahren in einem Steinmetzworkshop selbst gefertigt. Ich habe diesen Workshop geschenkt bekommen und mich bis dahin niemals bildhauerisch betätigt gehabt.

So stand ich nun da, am Beginn des ersten Tages, als der Seminarleiter uns zu einer Ansammlung von Tuffsteinen mit den Worten "sucht euch einen aus" führte.

Ich beobachtete die anderen Teilnehmer, die voller Ideen waren, was sie machen wollten und sich entsprechende Steine auswählten. Nur ich hatte als einziger anscheinend überhaupt keine Ahnung, was ich denn künstlerisch fabrizieren wollte. Also nahm ich mir einen grossen Brocken, baute ihn vor mir auf dem Tisch auf und fing an zu überlegen.

Kam nur nichts dabei raus!

Irgendwann meisselte ich einfach drauflos. Hier ein Eckchen weg, dort eine Riefe rein. Je mehr ich überlegte, umso weniger wusste ich, was draus werden sollte.

Irgendwann, bei den anderen Teilnehmern wurden schon die ersten Konturen ihres endgültigen Meisterwerkes sichtbar, gab ich es einfach auf weiter zu überlegen. Und auf einmal fing der Stein sich unter meinen mühevollen Schlägen an zu formen. Immer nur ein Stückchen weit, Schlag für Schlag. Nach zwei Tagen dann war er in der endgültigen Form fertig. Und ich hatte durch ihn etwas gelernt. Dieser Stein hatte mir doch wahrhaftig etwas sehr Bedeutendes beigebracht:

Höre auf dein Herz, wenn du etwas machst!

Seit diesem Tag taufte ich meinen Stein 'der Wächter' und er beschützt fortan das Heim und das Grundstück, welches ich auch immer bewohne.

 

 

AUSGANG AUS DER DUNKELHEIT

Manchmal in meinem Leben meinte ich, es gäbe keinen Ausweg aus der Dunkelheit, in der ich mich zu jenen Zeitpunkten aufzuhalten wähnte, Vieles erschien aussichtlos, nicht lösbar. Doch immer wieder zeigte mir das Leben, das es Auswege gab. Imer wieder erblickte ich das Licht, meist strahlender nach meinem Aufenthalt im Dunkeln, als ich es in Erinnerung hatte.

Kennst du das auch? Ich habe daraus eines gelernt. Das Leben besteht immer mal wieder aus Abschnitten, die trostlos und hoffnungslos erscheinen. Das ist völlig normal und gehört zum Leben dazu. Aber jetzt darf ich mich dann erinnern, dass bisher jeder Aufenthalt auch wieder ins Licht geführt hat. Ich befinde mich dann zwar immer noch im Dunkeln, aber der Gedanke an die Erinnerung gibt mir die Kraft, nicht dauerhaft steckenzubleiben. Dafür bin ich dankbar.

 

 

EHRE WAS IST

Wir leben in einer hektischen Zeit. Wobei wir selbst bestimmen, in wie weit wir uns dieser Hektik hingeben. Manche Menschen empfinden die Ruhe, die Stille als unangenehm, wenn sie dann einmal eintritt. Sie sind es so gewöhnt, immer aktiv, in Bewegung zu sein, auch wenn ihr Verstand ihnen sagt; Schalt doch mal ab. Diese Stille wird dann oftmals unerträglich, wie ein Kribbeln am ganzen Körper. Unruhe kommt auf und man möchte am liebsten sofort daraus ausbrechen, um wieder in Bewegung zu kommen.

Diese Stille und Ruhe ist aber enorm wichtig. Sie führt einen wieder zurück zu sich selbst. Sie kann einen auch mit sich selbst konfrontieren. Durch sie werden wir nicht mehr abgelenkt von allem, was uns permanent handeln lässt. Egal ob körperlich oder im Geiste.

Versuche einmal dieser Stille zu lauschen, dich dieser Ruhe hinzugeben. Du wirst überrascht sein zu merken, dass sie dir ganz viel zu sagen hat.

Ehre diese Zeit, denn sie ist wichtig für dich.

 

 

ÄNGSTE UND SORGEN VERBOTEN

-Ängste und Sorgen-

Ein leidiger Bestandteil des Lebens, meines, deines, des Lebens von fast Jedem. Wer behauptet er hat niemals Ängste und Sorgen, der macht sich entweder selbst etwas vor, belügt sich oder ist einfach erleuchtet und hockt irgendwo auf einem einsamen Berg. Auf jeden Fall lebt er fern ab jeglicher Realität. Ich habe in meinem Leben noch nie jemanden getroffen, der frei von Ängsten und Sorgen ist.

Und ich habe wahrlich viele Menschen auf meinem Weg getroffen.

Es kommt darauf an, wie wir mit unseren Ängsten und Sorgen umgehen. Lassen wir uns von ihnen versklaven oder möchten wir lernen damit umzugehen? Wenn wir uns von ihnen versklaven lassen wird unser Leben schnell trübsinnig und ausweglos. Permanent beschäftigen wir uns mit unseren Ängsten und Sorgen und sie werden ein ständiger Begleiter unseres Alltags.

Wir können aber auch lernen, mit ihnen umzugehen, jeder auf seine eigene Art und Weise. Sie werden sich deshalb nicht alle auflösen, aber sie sind dann nicht mehr ein Hauptbestandteil unseres Lebens.

Aber egal was wir machen und wie wir es machen:

Ich mache dir einen Vorschlag!

Sage heute einmal zu dir selbst:

ZUTRITT FÜR ÄNGSTE UND SORGEN VERBOTEN!

Male dir vielleicht ein schönes Bild mit diesem Aufspruch darauf und hänge es z.B. an deine Küchentüre, sodass du immer daran erinnert wirst.

 

 

EIN-IGELN

Für jeden von uns Menschen gibt es mal die Zeit sich einzuigeln. Sich zurückzuziehen von dem Trubel, der Welt, von allen äusseren Einflüssen. Dies dient zu unserem Schutz und wir dürfen dann auch mal die Stacheln zeigen, wenn uns jemand stört.

Wir können diese Zeit dazu nutzen, um wieder in unsere Kraft zu gelangen, unsere innere Stärke wiederzufinden. Bei manchen Menschen passiert dies häufiger, bei anderen weniger oft. Das kommt immer auf den Typ Mensch an. Dieses Einigeln ist ein gesunder Prozess der Regeneration.

Wichtig dabei ist jedoch, auch wieder gestärkt herauszukommen, um an der Welt teilzuhaben. Ebenso wichtig ist es, unseren nächsten Lieben, wie Partner oder engen Freunden vorher auch mitzuteilen, dass du nun eine Zeit für dich alleine brauchst. Dann fällt es ihnen leichter, damit und somit mit dir umzugehen.

Auch solltest du darauf achten, dass dieses Einigeln nicht permanent und zu lange dauert. Ist dies der Fall und ziehst du aus deinem Rückzug keine Kraft, leidest du vielleicht an Depressionen. In einem solchen Fall ist es eventuell sehr wichtig, dir Hilfe von aussen zu holen, um zurück ins Leben zu finden.

 

 

MEDITATION - ACHTSAMKEIT UND RUHE FÜR DEN GEIST

Sich regelmässig zurückzuziehen um zu meditieren ist ein sehr guter Anfang. Es dabei zu belassen ist nicht das Ziel. Die Mechanismen der Meditation in das alltägliche Leben zu übernehmen führt zu dauerhafter innerer Ruhe und Frieden.

Achtsamkeit und Ruhe bei allem zu erleben, was ich mache zeugt von innerer Fülle und Liebe, vor allem in unserer immer schnelleren  und hektischeren Welt.

Ich kann achtsam Nahrung zubereiten,

achtsam essen,

achtsam lieben,

achtsam arbeiten,

achtsam spazierengehen,

achtsam zuhören

und noch viel mehr.

Das bringt mich zu einem ausgeglicherenem und liebevollerem Leben als

hektisch zu kochen,

Nahrung schnell herunterzuschlingen,

mit halbem Herzen zu lieben,

mit Unwillen zu arbeiten,

unbewusst spazierenzugehen und

oberflächlich zuzuhören.

 

 

GEMEINSAM BEI SICH SELBST BLEIBEN

Die Kunst in einer Beziehung besteht darin, bei sich selbst zu bleiben. Dann ist man anwesend, präsent und in seiner eigenen Kraft. Erst dann ist es möglich, die Liebe und sein Gegenüber vollkommen anzunehmen.

Liebe bedeutet anzunehmen.

Haben beide Partner dies verinnerlicht, so erst kann jeder den Anderen in seinem wirklichen authentischen Erscheinungsbild vollkommen wahrnehmen und annehmen.

Dann fliesst wahre Liebe.

 

 

EMOTIONALER AUSBRUCH

In und mit Licht und Liebe zu leben ist ganz schön. Aber wir sind auch Menschen mit uns eigenen oftmals unkontrollierbaren Emotionen. Und diese können sehr stark nach aussen brechen. Vor allem wenn wir versuchen Sie zu unterdrücken.

Es ist vollkommen normal, dass sie dann versuchen auszubrechen. Wenn das passiert, sollten wir nur darauf achten, nicht zu viel Schaden im Aussen damit anzurichten. Denn oftmals trifft es Menschen, die eigentlich gar nichts für den Ausbruch können.

Innere Stärke können wir zeigen, wenn wir lernen unsere Emotionen anzunehmen, anzuschauen und sie dann ziehen zu lassen.

und dort um ehrliche Verzeihung bitten, wo wir verletzt haben.