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Verantwortung

 

Ich übernehme die vollständige Verantwortung für mein Leben! Ich vertraue mir, meinem Körper, dem Universum und dem Fluss des Lebens!

Was bedeutet das?
Am Anfang steht die bewusste Entscheidung. Die Entscheidung, mein Leben selbst in die Hand zu nehmen. In allen Lebensbereichen. Dazu bedarf es großer Achtsamkeit. Achtsamkeit, zu erkennen, wo ich mein Leben aus meinen Händen gebe und Äußerlichkeiten mein Leben bestimmen lasse. Dazu gehört auch die Entscheidung, auf mein Herz zu hören und es zu fühlen, auch wenn mein Verstand versucht, mir etwas anderes zu sagen. Mein Herz hat immer Recht, denn es ist die Verbindung zur Liebe und Liebe ist wahrhaftig. Frei von Ego und Meinungen. Nur habe ich verlernt auf mein Herz zu hören, oder besser gesagt, es wurde mir noch nie wirklich beigebracht. Deshalb mache ich mich nun auf den Weg, mein Herz und die Liebe als Führung anzuerkennen.

Was bedeutet es, die vollständige Verantwortung für mein Leben zu übernehmen?
Wo übernehme ich denn keine Verantwortung für mein Leben? In jedem einzelnen Punkt, in dem ich etwas außerhalb von mir für eine bestimmte Situation in der ich mich befinde verantwortlich mache, gebe ich Verantwortung ab und bin nicht mehr in meiner eigenen Kraft! Hört sich einfach an und ist es eigentlich auch. Der Verstand jedoch will dieses unter keinen Umständen anerkennen, denn dann verliert das Ego die Kontrolle über mich und das kann es nicht zulassen. Also redet es mir permanent etwas Anderes ein. Es sind die Auslöser, die mich im Außen darauf hinweisen, dass im Inneren in mir etwas im Unreinen oder nicht im Fluss ist. Niemals ist es die Ursache, warum ich mich nicht gut fühle. Es kommt immer darauf an, wie ich in mir damit umgehe.

Ein Beispiel: Zwei Menschen gehen zur selben Zeit am selben Ort spazieren. Auf einmal fängt es an zu regnen, wird kalt und windig. Die eine Person, genauso gekleidet wie die Andere nimmt es zur Kenntnis, fängt genauso an zu frieren und zu durchnässen, es macht ihr jedoch nichts aus. Sie fühlt sich wohl. Zuhause angekommen erinnert sie sich an den Spaziergang als schön und erfahrungsreich. Die andere Person jedoch wird immer missmutiger, schimpft über das schlechte Wetter, die Kälte, den langen Heimweg und beschließt, niemals mehr an solch einem Wetter hinauszugehen um sich nicht mehr schlecht zu fühlen. Identisches Ereignis, zwei mal verschiedenes Umgehen mit der Situation. War nun der äußere Umstand verantwortlich? Nein, es war ausschließlich die Meinung und die Bewertung davon, die der eine Mensch davon hatte. Und diesen Gedanken hat er selbst gedacht, nicht das Wetter. Er war selbst Verantwortlich für seine Gedanken, niemand anderes. Nur hat er sein Wohlbefinden auf etwas anderes geschoben.
Dies Beispiel ist stellvertretend für alle Situationen im Leben:

Ich bin selbstverantwortlich dafür, wie ich mich fühle.
Ich bin selbstverantwortlich dafür, wie es meinem Körper geht.
Ich bin selbstverantwortlich dafür, was ich arbeite.
Ich bin selbstverantwortlich dafür, mit wem ich zusammen bin.
Ich bin selbstverantwortlich dafür, wie mir jemand begegnet.
Ich bin selbstverantwortlich dafür, dass ich mich verletzt fühle.
Ich bin selbstverantwortlich dafür, wie ich wohne.
Ich bin selbstverantwortlich dafür, was und wie ich es erreiche.
Ich bin selbstverantwortlich dafür, was ich esse.
Ich bin selbstverantwortlich für meine Freude in mir.

Diese Liste kann endlos fortgeführt werden, sie gilt für jeden Bereich des Lebens. Erstmal ist es hartes Brot dies zu akzeptieren, aber bei genauerem Hineinfühlen in mein Herz erkenne ich die Wahrheit darin. Ausnahmslos jede noch so kleine Situation, die ich auf das Leben, die Politik, den Chef, die Arbeit, die Freunde oder Bekannten, den Partner, die Situation oder was auch immer schiebe, gibt mir die Chance innezuhalten, Achtsam zu werden und zu erkennen worin hier den bitteschön meine eigene Verantwortung liegt. Und dann kann ich wählen, ob ich auf meinen Verstand höre, der mir ja ach so toll alles ganz genau erklären kann oder ob ich mich meinem Herzen und damit dem Fluss der Liebe anvertraue.

Jede dieser Situation, in der es mir nicht gut geht darf ich dankbar annehmen. Es ist eine Aufmerksamkeit des Universums, mir eine mögliche Veränderung meiner Gedanken, Gefühle, Worte und Taten zu ermöglichen. Ich habe die Freiheit, darin eine mögliche Veränderung meines selbst zu bewirken oder in meinen alten Gefühls- und Emotionalmustern zu bleiben. Dafür bin ich dankbar.

Und ich fange an, wahre Verantwortung für mich und mein Leben zu übernehmen.

 

©Edwin Ehrlich, 17.01.2014

 

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